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Institut für Entrepreneurship & Innovation - GründerUni Bayreuth

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DEALR.

Dealr

Dealr ist die Plattform für lokale Erlebnisse, die ungenutzte Kapazitäten von Anbietern in echte Preisvorteile für Nutzer verwandelt. Unser nachhaltiges Modell schafft eine Win-Win-Situation, bei der Partner zusätzlichen Umsatz generieren und Nutzer bei Restaurants, Freizeit und Events dauerhaft bares Geld sparen.

Beschreibt bitte kurz eure Gründungsgeschichte

Dealr ist aus der Beobachtung entstanden, dass viele Restaurants, Freizeitangebote und lokale Anbieter regelmäßig freie Kapazitäten haben, während Nutzer gleichzeitig nach attraktiven und bezahlbaren Möglichkeiten suchen, ihre Freizeit zu gestalten.

Bestehende Gutschein- und Dealmodelle sind häufig kompliziert, wirtschaftlich unattraktiv für Anbieter oder nicht flächendeckend verfügbar. Deshalb haben wir Dealr entwickelt: eine Plattform, die ungenutzte Kapazitäten in echte Nachfrage verwandelt und Nutzern gleichzeitig ermöglicht, dauerhaft Geld zu sparen.

Unser Ziel war von Anfang an, ein nachhaltiges System zu schaffen, das für beide Seiten funktioniert – für Nutzer durch echte Vorteile und für Partner durch zusätzlichen Umsatz statt kurzfristiger Rabattaktionen.

Hier gehts zur Website:
https://dealrapp.de/

Was war das ausschlaggebende Ereignis und die Motivation zur Gründungsidee?

Der ausschlaggebende Punkt war die Erkenntnis, dass bestehende Gutschein- und Dealmodelle entweder zu kompliziert, zu unflexibel, wirtschaftlich nicht sinnvoll für Anbieter oder nicht flächendeckend verfügbar sind.

Wir wollten ein Modell bauen, das für beide Seiten funktioniert:

  • Nutzer sparen wirklich Geld (nicht nur Marketing Versprechen)
  • Partner generieren echten Zusatzumsatz statt Rabattschlachten

Die Motivation war klar: Ein System schaffen, das nicht kurzfristig Aufmerksamkeit bringt, sondern langfristig genutzt wird.

Was ist die Vision von eurem Start-up und wie sehen die nächsten Schritte aus?

Unsere Vision ist es, die führende Plattform für lokale Erlebnisse und Vorteile in Deutschland zu werden – nicht nur im Food-Bereich, sondern auch für Freizeit, Events und Aktivitäten.

Kurzfristig liegt der Fokus auf:

  • erfolgreichem Launch in Oberfranken
  • Aufbau eines starken lokalen Netzwerks
  • Proof of Concept (funktioniert das Modell wirklich nachhaltig?)

Danach:

  • Expansion in weitere Städte (Bayern → ganz Deutschland)
  • Skalierung der Partnerstruktur
  • Ausbau der App-Funktionalität

Welche Gründungserfahrungen und -weisheiten könnt ihr weitergeben?

  • Geschwindigkeit ist wichtiger als Perfektion
  • Feedback vom Markt schlägt jede interne Meinung
  • Marketing muss auffallen, nicht gefallen.

Was waren die größten Hürden und wie habt ihr diese gemeistert?

Die größten Hürden waren:

  • Partnergewinnung ohne bestehende Nutzerbasis
  • Vertrauen aufbauen in einer frühen Phase
  • technische Umsetzung bei gleichzeitigem Marktdruck

Gelöst haben wir das durch:

  • direkten Vertrieb vor Ort
  • klares Nutzenversprechen statt Buzzwords
  • schnelles Optimieren statt langem Planen

Wie hilfreich war/ist ein Netzwerk für eure Gründung?

Extrem wichtig. Ohne Netzwerk dauert alles länger – von Partnern bis hin zu Feedback.

Aber: Netzwerk ersetzt keine Umsetzung.

Die besten Kontakte bringen nichts, wenn das Produkt nicht überzeugt.

Gab es Angebote der Universität Bayreuth, die dir bei der Gründung weitergeholfen haben?

Ja, insbesondere durch Sichtbarkeit, Zugang zu anderen Gründungsteams und erste Plattformen, um das eigene Projekt zu präsentieren.

Der größte Mehrwert lag im Austausch und der Möglichkeit, früh Feedback zu bekommen.


Verantwortlich für die Redaktion: Robert Sekulic

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